Albert Schweitzer – Ein Leben voller Mitgefühl im Einklang mit allen Lebewesen

Albert Schweitzer – seine Gedanken, sein Leben und seine Schriften wirken noch immer in unsere Zeit hinein.

Schweitzer zeigt uns, dass es möglich ist, die eigenen ethischen Grundsätze konsequent in die Tat umzusetzen. Damit spricht er den Tierrechtlern aus der Seele und kann eine große Quelle der Motivation und Inspiration sein – für jeden von uns. Ein Leben in Zitaten:

„Tierschutz ist Erziehung zur Menschlichkeit“

Albert Schweitzer wurde am 14.1.1875 in Caysersberg geboren, einer Kleinstadt in der Nähe des elsässischen Colmar. Man kann getrost von einem Universalgenie sprechen – Mediziner, Schriftsteller und Philosoph. Schweitzer  promovierte in drei verschiedenen Fächern. Er gründete ein Hospital mitten im afrikanischen Urwald in Gabun. Dort half der den Menschen in den tropischen Regionen – und den Tieren, die er in seinem Hospital in Lambaréné aufnahm und die alle einen Namen hatten.

Schweitzers ganzes Wirken stand unter dem Motto „Ehrfurcht vor dem Leben“ – diese Ehrfurcht empfand Schweitzer für alle Lebewesen, ganz egal ob Mensch oder Tier. Das Leben hat einen Wert an sich und ist deshalb absolut schützens- und bewahrenswert, dieser Grundgedanke ist die Grundlage der Philosophie Schweitzers – und der Antrieb, der auch die Mitarbeiter von PETA immer wieder motiviert, sich gegen alle Widerstände für die Tiere einzusetzen.

„Ich bin Leben, das Leben will, inmitten von Leben, das leben will.“

Die Ethik von Albert Schweitzer

Schweitzers Ethik ist eine aktive Verantwortung und die Aufforderung an uns alle, aktiv Leben zu erhalten und Leid zu verhindern. Aus der Ehrfurcht vor dem Leben machen es sich auch heute viele Menschen zur Aufgabe, den Menschen wie den Tieren zu helfen und ihr Wohlbefinden zu fördern.

„Der größte Feind der Sittlichkeit ist die Abstumpfung.“

Wer einmal wie Schweitzer verstanden hat, dass jedes Leben heilig ist, der kann das Töten nicht länger akzeptieren – die logische Konsequenz aus diesen Überlegungen ist eine pflanzliche, tierleidfreie Ernährung. Der Ansatz von Albert Schweitzer ist ganzheitlich und lebensnah. So setzte sich Schweitzer auch für atomare Abrüstung ein, eines der großen außenpolitischen Themen seiner Zeit. Für sein Wirken bekam er 1953 den Friedensnobelpreis.

Lange bevor der Kampf gegen weltweites Tierleid zur Gründung der Tierrechtsorganisation PETA führte, setzte Albert Schweitzer Standards – durch eine vegetarische Ernährung zeigte er auf, dass Mitgefühl mit den Tieren eine praktische Entscheidung ist, die sich ganz konkret dreimal am Tag auf dem Teller äußert. Was könnte es schöneres geben, als mit allen Lebewesen seinen Frieden zu machen und in Einklang mit ihnen zu leben?

Schweitzer starb am 4. September 1965 in Lambaréné, wo er auch beerdigt wurde. Das Spital besteht bis heute und hilft Menschen in Not.

„Meine Ansicht ist, dass wir, die für die Schonung der Tiere eintraten, ganz dem Fleischgenuss entsagen und auch gegen ihn reden. So mache ich es selber.“

Tun wir es Albert Schweitzer nach und leben wir die Ehrfurcht vor dem Leben – jeden Tag und bei jeder Mahlzeit!