„Alles, was da lebt, ist

von demselben Schöpfer

hervorgebracht

und von seiner Kraft

durchwaltet.“

– Fritz Blanke –

 

Aus dem Herzen:

„Wir sind, ob

Mensch oder Nicht-Mensch,

Glieder einer großen Familie.

Diese Mitgeschöpflichkeit verpflichtet

und legt uns Verantwortung auf

für alle Glieder dieser Familie.

Wir haben uns daher anteilnehmend

um sie zu kümmern und uns ihnen

in brüderlicher Gesinnung

 zuzuwenden.“

(Fritz Blanke)

 

Reflexion:

 „Es lässt sich nicht übersehen, wie sehr

der Mensch als Gebieter der Natur ausgeartet ist.

Er entwickelte sich zu ihrem reinen Nutznießer,

und seine Frage ist nur, wie kann ich die Natur

zu meinen Gunsten ausbeuten, nicht aber,

was bin ich ihr schuldig.

Die Schöpfung, in die Hand des Menschen

gegeben, hat damit schweren Schaden erlitten.

Die Idee der Herrschaft des Menschen über die Erde

muss daher auf ihre ursprüngliche Bedeutung

zurückgeführt werden, wonach er zum

Verwalter, Helfer, Fürsorger, Pfleger

und Hüter der Natur berufen ist.“

(Fritz Blanke)

 

Hintergrund:

Fritz Blanke (1900-1967)

war ein schweizer Theologe

und prägte 1959 den Begriff

der Mitgeschöpflichkeit.