„Es ist die Anonymität

unserer Tieropfer,

die uns taub macht

für ihre Schreie.“

– Luise Rinser –

 

Aus dem Herzen:

Weit weit weg sind die Schlachthöfe.

Weit weit weg sind die Schlachtfelder.

Weit weit weg sind die Gefühle.

Wo sind sie?

 

Reflexion:

Anonyme Opfer.

Anonyme Täter.

Gibt es anonyme Gefühle?

 

Hintergrund:

Das Thema Tieropfer ist nicht neu.

Zarathustra sagte vor über 3.000 Jahren:

„Blutopfer sind verwerflich. Die grausamen

Tieropfer, an denen die Götter keinen Gefallen

haben, sollen in Zukunft nicht mehr gestattet sein.“

Seine Lehre beinhaltet drei Empfehlungen:

Gute Gedanken, gute Worte, gute Taten.