„Wir stehen weder unter

noch über den

übrigen Geschöpfen.“

– Michel de Montaigne –

 

Aus dem Herzen:

 „Mit gleichen Banden sind wir

an die Natur geknüpft wie die übrigen

Geschöpfe, in sehr mittelmäßigem Range,

ohne wahre und wesentliche Auszeichnung.

Wir geben nur aus wahnwitzigem Stolz und

aus Halsstarrigkeit uns selbst den Vorrang

vor den anderen Lebewesen.“

(Michel de Montaigne)

 

Reflexion:

 „Der Mensch ist das elendeste und

gebrechlichste unter allen Geschöpfen,

und dennoch ist er das hoffärtigste.

Sich selbst macht er gottgleich und

gibt den Tieren, seinen Mitbrüdern,

nur gerade so viel, wie ihm gut dünkt.

Wenn er schon meint, so gescheit zu sein,

weshalb erkennt er denn nicht

die verborgene Klugheit der Tiere?“

(Michel de Montaigne)

 

Hintergrund:

Michel de Montaigne (1533-1592),

Jurist, skeptischer Philosoph, Humanist

und Begründer der Essayistik.